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Mein Weg zu schönen Zähnen
 

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Der Anfang - Woche 1

Hallo meine Lieben,

 wahrscheinlich seid ihr in der gleichen Situation wie ich: Ihr habt vor kurzem mit der Invisalign-Behandlung begonnen - oder steht vielleicht gerade vor der Entscheidung, ob diese Behandlungsform für euch geeignet ist.
Ich werde hier regelmäßig meine Behandlungsfortschritte und auch Problemchen festhalten und hoffe, dass ich dem ein oder anderen vielleicht in seiner Entscheidung - ob die Behandlungsform das richtige ist - helfen kann. Vielleicht kann man sich hier aber auch über das ein oder andere Thema austauschen.


Lange Rede, kurzer Sinn.... Los gehts!

 

Warum Invisalign: Ich habe mich für eine Behandlung mit Invisalign entschieden, weil ich - zum einen - natürlich schöne Zähne haben möchte.  Ich habe mit vielen Freunden über das Thema gesprochen und meistens habe ich gehört: Du hast doch eigentlich schöne Zähne.... Aber ich leide seit Jahren unter der Fehlstellung eines Zahnes im Oberkiefer. Dieser ist nach hinten gerückt und wenn ich lache sieht es von der Seite manchmal so aus, als hätte ich eine Zahnlücke. Dem ganzen wollte ich endlich ein Ende setzen und habe schon länger darüber nachgedacht, diese Fehlstellung behandeln zu lassen. Abgesehen von diesem ästhetischen Grund, könnte diese Zahnfehlstellung eventuell irgendwann zu einer Kiefersperre führen (unter Kieferknacksen und geschwollene Backen leide ich manchmal nämlich schon).
Bevor ich einen Termin beim Kiefi ausgemacht habe, hab ich mich im Internet schon etwas schlau gemacht und eigentlich war meine Entscheidung bereits gefallen.... Der andere Grund ist, dass ich mit meinen 24 Jahren noch unglaublich jugendlich aussehe. Eine feste "Metallspange" kam für mich nicht in Frage, denn ich wollte nicht noch jünger aussehen. So, die Entscheidung war gefällt und schnell ein Termin beim Kiefi ausgemacht - das war vor ca. 6 Wochen. Nachdem ich mich entschieden hatte, wurden gleich Abdrücke gemacht. Mein Kiefi arbeitet schon lange mit Invisalign und gehört in diesem Bereich zu den Spezialisten, er verfügt auch über ein besonderes Gerät, dass die Zähne scannt - so muss man keinen herkömmlichen Zahnabdruck machen und sieht alles schön in 3D am Computer. Mir wurde gesagt, dass die Schienen nun erstellt werden und in ca. 4-6 Wochen fertig sind und so war es auch...

Denn seit diesem Montag bin ich nun der stolze Besitzer meiner ersten Invisalign-Schienen. Anders als bei den meisten, werden meine Schienen wöchentlich gewechselt. Insgesamt habe ich 60 Schienen - d.h. voraussichtlich 60 Behandlungswochen. Eventuell kommen danach noch ein paar für den Feinschliff hinzu.

Am Montag wurden bei mir gleich Attachments angebracht. Attachments sind kleine Zahnaufsätze und sorgen dafür, dass die Schienen richtig fest setzen. Bei mir waren 7 Stück notwendig. Die Anbringung fand ich leider sehr unangenehm und leider dauerte es auch über eine Stunde. Die Schmerzen waren auszuhalten, aber die "Kunststoffteilchen" wurden zurecht gefeilt und das Geräusch dabei hat bei mir echt Gänsehaut ausgelöst. Das empfindet sicherlich jeder anders, aber ich bin in der Hinsicht sehr empfindlich. Nachdem die Attachments angebracht waren, setzte ich meine Schienen zum ersten Mal ein. Da bei mir gleich Attachments angebracht wurden, startete ich mit den Schienen der 2. Woche, d.h. ich hab mir wohl eine Behandlungswoche gespart juhuu :-).

Die ersten Tage: 

Ich hatte sehr gehofft, dass niemand die Schienen bemerken würde... Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ist leider nicht der Fall gewesen. Ich bin ganz normal zur Arbeit gegangen und habe sogar Besprechungstermine mit den Schienen wahrgenommen, aber leider blieben die Schienen nicht unentdeckt. 

Tatsächlich ist es so, dass man sehr genau hinschauen muss, um die Schienen zu sehen. Aus nächster Entfernung sieht man sie deutlich, aber von weiter weg fällt es einem wirklich nicht auf. ABER die Aussprache ist am Anfang wirklich ganz anders und deshalb sind meine Schienen auch aufgefallen. Mittlerweile ist die erste Woche fast rum und die Aussprache ist etwas besser, aber das "s" und "z" macht mir bei manchem Worten immer noch Schwierigkeiten. Sicherlich wird sich das noch etwas legen, aber ich werde zukünftig die Schienen für wichtige Besprechungen herausnehmen. Man kommt sich irgendwie blöd vor, wenn man lispelt und einem jeder auf den Mund schaut. Hier würden mich auch die Erfahrungen von anderen interessieren? Hattet ihr auch so extreme Sprachprobleme und hat sich das mit der Zeit gelegt? Ich hab im Internet viel recherchiert und anscheinend stehe ich mit diesem Problem ziemlich alleine da, überall heißt es, Sprechen sei kein Problem.. Naja, schön wärs. Auch hatte ich, im Gegensatz zu den meisten, die ersten Tage wirklich relativ starke Zahnschmerzen. Ich erkläre mir das damit, dass ich gleich mit Schiene 2 begonnen habe. Der Druck war recht stark und das Kauen viel mir ziemlich schwer. Ich hatte am Anfang auch viele offene Stellen im Mund, weil die Schienen an den Backen und am Zahnfleisch gerieben haben. Ich hab nach ein paar Tagen eine Stelle der Schiene mit einer kleinen Feile nachgeschliffen und seitdem haben sich die offenen Stellen auch beruhigt. Die Hipp-Gläschen-Phase habe ich nun aber zum Glück hinter mir und die Schienen sind nun wirklich angenehm zu tragen. Es ist nicht so, dass ich sie gar nicht mehr spüre, aber sie stören nicht mehr so richtig.

Mein Kiefi meinte, dass ich die Schienen beim Essen drin lassen sollte (nur nicht bei indischem Essen mit Curry - wegen den Verfärbungen), er meint die Bewegungen unterstützen die Behandlung. Ich war hier sehr verwundert, weil ja überall steht, dass man die Schienen zum Essen entfernen soll. Abgesehen von Joghurt kann ich aber überhaupt nicht mit den Schienen essen, auch wenn beim Kiefi die Empfehlung abgegeben hat. Irgendwie tue ich mich da echt schwer und finde es auch nicht so hygienisch. Ich entferne die Schienen daher immer, putze nach dem Essen die Zähne und setzte die Schienen wieder ein.

Das Thema "Essen und Trinken" ist bisher übrigens die Sache, die mir am meisten zum Schaffen macht. Während der Arbeit ist es mir zu umständlich die Schienen ständig herauszunehmen und danach zu Reinigen. Daher trinke ich ausschließlich Wasser und verzichte auf Snacks  zwischendurch. Am meisten  vermisse ich meine morgendliche Tasse Kaffee, die ich eigentlich immer sehr langsam getrunken habe (ich liebe kalten Kaffee) und jetzt so einfach nicht mehr möglich ist - sonst müsste ich die Schienen über eine Stunde draussen lassen und abgesehen von der Mittagspause, möchte ich mir auch die Zähne nicht putzen und für einige Minuten in der Toillette verschwinden. Auch mal ein Keks oder Stückchen Schokolade zwischendurch, ist nicht möglich. Aber ich denke hieran werde ich mich auch noch gewöhnen.

 

So, fürs erste wars das mal. Ich werde gleich noch ein Bild vom Behandlungsanfang hochladen und in regelmäßigen Abtänden von meinen Fortschritten berichten.

Liebe Grüße an euch alle!

 

 

17.11.13 12:13

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